Freitag, 4. April 2014


Sonntag, 23. März 2014



Donnerstag, 20. März 2014


Montag, 10. März 2014

Sommer


Mittwoch, 19. Februar 2014

Cage the Elephant

Idylische Wärme umstrich heute die kahlen Äste minnesotischer Bäume und die Nasen der nordamerikanischen Bevölkerung.
Man könnte diese lauen Grade direkt mit dem Beginnen des Frühlings verwechseln. Könnte sich glatt trügen lassen.
Riecht man einmal den Duft der Wärme, den der Wind leise über den Schnee trägt, beginnt man in Gedanken die Kosten einer komplett-Zeltausrüstung zu überschlagen.
Auf der anderen Seite sind wir - insbesondere ich - mit dieser Situation nun imens überfordert.
Was tun? Wie sich anziehen? Drinnen bleiben? Raus gehen? Sich vor der Veränderung verstecken und einfach so tun als würde alles das Gleiche bleiben? Sich vielleicht ernsthaftere Gedanken zum Thema Erderwärmung machen? Wirklich ein Zelt kaufen?
Wie viel Schnee braucht der Mensch zum überleben?
Ich meine, man darf sich auch nicht an derartige Zustände gewöhnen, denn es könnte ja sein dass wir Morgen wieder die -50° streifen.
Also die Veränderung einfach ignorieren und übergehen?
Die andere Variante wäre : 
Was wenn es jetzt stetig wärmer wird und von den aktuellen 43°F dann zu 76°F und zu 99°F und zu 129°F springt?
Der Schnee würde schmelzen und der Boden wäre nicht in der Lage diese Massen von Wasser zu absorbieren und der Mississippi würde anschwellen und uns alle mit einer gewaltigen Flutladung wegschwemmen. Da würden wir dann dahin schwimmen, neben Trucks und Rehherden, und könnten mit den Fröschen ihr Geheimnis teilen.
Ist es normal, dass wir mitte Februar über dem Gefrierpunkt sind?
Meine Gasteltern sagen ja, aber anders gesehen - was wissen die schon?
Und kann ich auf ihre Ehrlichkeit vertrauen? Was wenn sie mich anlügen und parallel schon ihren Koffer packen um an die Antarktis zu ziehen, in der Hoffnung das wenigstens dort das Wetter stetig bleibt und man auf die Konstantheit des Schnees vertrauen kann.
All diese Sorgen bringt der heutige, viel zu schöne Tag mit sich.
Die Frühlingsgefühle die einem die plötzlich aufgetauchten Vögel ins Ohr singen, bringen mein eingeeistes Herz in jeder Hinsicht aus seinem taktischen Rhytmus. An Ruhe und Genuss ist in diesem Ausnahmezustand ohne Frage nicht zu denken. Sollte ich heute Nacht vielleicht im Kühlschrank schlafen, um meinen bereits an die tief liegenden Temperaturen angepassten Körper nicht zu überlasten? 
Doch ich glaube, trotz dieser Umständlichkeiten und all den scheinbar unlösbaren Problemen die uns gerade zugemutet werden, wünschen wir uns alle still und heimlich - oder auch einfach ganz unverstohlen  und gerade heraus - das dies tatsächlich der Anfang eines wunderschönen und langen Frühlings ist, auf den ein noch viel wunderschönerer Sommer folgt. Auf den dann zwar ein Herbst, jedoch kein Winter mehr folgt. Nie mehr.
Nur niemand traut es sich auszusprechen, da solch zarte Träume, die diesen Morgen wie von Gott angehauchte Knospen erblühten, laut ausgesprochen, brutalst zerstört werden würden. Von boshaften Amerikaners die ihre Träume irgendwann, ein paar Winter zurück, aufgaben.
Denn natürlich ist diese Lieblichkeit nur eine Maske die der hämische Winter ab und zu überstreift, um sich selbst bei Laune zu halten und sich an unserer naiven Hoffnung zu erheitern.

Sonntag, 16. Februar 2014


Mach mir übrigens langsam Sorgen. Wohin mit dem ganzen Wasser wenn es wärmer wird?

Donnerstag, 30. Januar 2014

Ein original Zitat der introducion meines American government Schulbuches.

What would your life be like without government? Who would protect you, and all of the rest of us, against terrorist attacks and against other threats from abroad? 

Dienstag, 28. Januar 2014

Liebe euch alle

Dienstag, 7. Januar 2014

NIE WIEDER SCHULE

Heute und morgen wurden die Schulen in so gut wie ganz Minnesota und Umkreis gecancled weil es mit Wind hier gute -60°C sein werden. 
Also 2 Tage länger Ferien die aber leeeider irgendwann dieses Halbjahr wieder drangehangen werden.. 

Es ist hier so kalt das, wenn man heißes Wasser in die Luft wirft, es zu Schnee pulverisiert und wenn man hier Eiszapfen in der Hand hält sie nicht schmelzen.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Todays Supper


WeihnachtsSilversterPost

Hallo Freunde und nicht-Freunde
Es tut mir ganz schrecklich leid das ich schon so lange nicht mehr richtig was geschrieben habe.
Aber da ich weiß das es den meisten, die hier auf diesen Blog finden, sowieso eigentlich egal ist, tut es mir nicht mehr ganz so doll leid.
Inzwischen sind wir hier ziemlich hoch eingeschneit, Weihnachten war, 2014, und alles mögliche.
Weihnachten hier war sehr angenehm. Es hatte eigentlich nichts zutun mit Weihnachten Zuhause.
Wir haben uns nicht schick angezogen, oder sind in die Kirche gegangen, oder haben uns besonders bemüht nett zu den anderen zu sein. Wir hatten auch absolut kein Programm für die Tage.
Der 24. war bei uns eher vorbereitung - körperlich und geistlich - für den 25.
Wir haben also geschnipselt und geköchelt und gebacken und gespielt. Und noch ein paar ge's mehr, die mir gerade entfallen sind.  Ich musste meinen Titel leider Tony, dem neuen UNO-Master überlassen, was meine Laune des Abends beträchlich runter gezogen hat.. Aber zum Glück schaffe ich es in solchen Situationen dann doch irgendwann wieder nach vorne zu sehen.
Wir beschlossen gemeinsam das wir alle Geschenke schon am Abend des 24. öffnen wollen, weil es am 25. irgendwie zu stressig gewesen wäre.
An diesem Punkt auch ganz liebstes und herzlichestes Dankeschön an die ganzen Menschen, die verrückterweise auf die Idee gekommen sind, mir etwas zu Weihnachten zu schicken!
Ich habe mich sehr gefreut - über all meine 100 Pakete.
Auch allen die nicht so toll waren, mir ein Geschenk zu schicken, frohe Weihnachten.
Heute bin ich mal großzügig aufgelegt.

Am 25.  kamen dann morgens die Söhne von Orvelle, Marys Bruder, an. Und dann war es vorbei mit Ruhe und Harmonie.
Sie sind geblieben bis zum Morgen des 1.01. (sind gerade eben gefahren).
Wir sind froh unser Haus wieder für uns zu haben..

Silvester.
War wunderbar!
Ich hatte so viel Spaß wie.. okay ich ich habe eigentlich immer viel spaß hier.  Aber gestern Abend war wirklich sehr schön!
Wir sind am Abend zu Laureen, der Schwester meiner Gastmutter, und ihrem Mann Mike gefahren und haben dort die Zeit lustig verbracht.
Mein Gastvater war schnell angetrunken und die Luft war so geladen das wir alle ständig Stromschläge von allem und jedem bekommen haben.
 Ich bin froh das ich Videos gemacht habe und möchte jetzt in Zukunft viel mehr Filmen.

Tony: 'Do we have enough pop?'

So zieht man sich in MN an! Kaitlin

Gefrorenes Ohr




Das perfekte Foto um Nadia zu beschreiben

Mein Brot *-*

Die Runde

Ginger wollte uns nicht spielen lassen..




Unser Geburtstagskind

Sonst läuft hier alles rund! Bald ist schon die 2. Orientierung und dieses Jahr komme ich schon wieder.
Ich liebe mein Leben hier und freue mich schon auf Zuhause.
Liebe euch alle <3